Alois Dallmayr, kurz Dallmayr, ist ein großes Feinkost- und Delikatessengeschäft in München mit mehr als 300-jähriger Tradition. Ursprünglich wurde der Betrieb im 17. Jahrhundert von Krämerstöchtern gegründet. Die Familie Reitter betrieb das Geschäft 170 Jahre. Alois Dallmayr, gebürtig von Wolnzach, übernahm es 1870. Bereits 1895 verkaufte er den kleinen Lebensmittelhandel an Anton und Therese Randlkofer, die den Namen beibehielten und den Grundstein der Delikatessendynastie legten. Nur zwei Jahre später starb Anton Randlkofer, seine Witwe erweiterte den Betrieb durch enorme Vergrößerung des Sortiments, Bau des Hauses in der Dienerstraße und Erhöhung der Belegschaft auf 70 Mitarbeiter. Bis 1918 war das Unternehmen königlich-bayerischer Hoflieferant. Das Delikatessengeschäft ist bis heute im Besitz der Familie Randlkofer.
1933 heuerte dann der junge Bremer Kaufmann Konrad Werner Wille in München an, um den Kaffeehandel aufzubauen. 1985 wurde die Alois Dallmayr Kaffee OHG gegründet, in die der Kaffeezweig ausgegliedert wurde. Dieser Teil ist heute im Besitz der Familie Wille [2]. Nestlé hielt anfangs 50% an der Alois Dallmayr Kaffee oHG, 2003 wurde dieser Anteil auf 25% reduziert [3].
Dallmayr-Kaffee wird deutschlandweit und international vertrieben. Ein weiterer Geschäftszweig ist Vending, der Betrieb von Kaffee-, Getränke- und Süßigkeitenautomaten.
Sein Aroma behält Kaffee am besten geschützt vor Licht, Luft und Feuchtigkeit, in einer Dose im Kühlschrank. Bei Raumtemperatur hält sich das Aroma etwa eine Woche, im Kühlschrank bis zu vier Wochen, im Gefrierfach bis zu drei Monaten. Kaffee aus dem Gefrierfach heraus sofort aufzubrühen, ist kein Problem. Da das Wasser in München sehr hart ist (Härtgrad >14) kann man dies mit folgendem Trick lindern:
Vor dem Aufbrühen eine Prise Kakao oder Natron auf das Kaffeemehl geben (Ist das Wasser zu weich, hilft eine Prise Salz).
Kaffee schützt vor Parkinson
Kaffeeliebhaber erkranken seltener an Parkinson als Koffeinabstinenzler. Und je mehr Kaffee jemand trinkt, desto besser ist er geschützt. Das berichtete die Apothekenzeitschrift “Gesundheit” unter Berufung auf eine Studie von US-Wissenschaftlern um Dr. Webster Ross aus Hawaii.
Hinweise darauf, dass Koffein das Risiko für die Schüttellähmung mindert, gibt es schon länger. Nun werteten die amerikanischen Forscher teilweise über 30 Jahre hinweg erhobene Daten von 8.004 US-Amerikanern aus, von denen im Laufe der Zeit 102 an Parkinson erkrankt waren. Am besten geschützt waren jene, die täglich mehr als sechs Tassen Kaffee konsumierten. Sie erkrankten bis zu fünfmal seltener an der Schüttellähmung als Nichtkaffeetrinker. Wer Kaffee in Maßen genoss, litt immer noch zwei- bis dreimal seltener an Parkinson. Als wirksame Substanz haben die Forscher das Koffein ermittelt.
Die neuesten Kommentare