Lust hier mitzumachen?

Wie der Name YouMunich schon sagt, Du bist München. Deshalb möchten wir hier jedem die Möglichkeit geben über München zu schreiben. Dabei soll das Hauptaugenmerk auf den Fortbestand der bayerische Kultur und den netten kleinen Geheimtipps liegen. Einfach eine mail an info@youmunich.de und wir schalten Sie als Autor frei.

Nicht nur zur Sommerzeit

Augustiner

Augustiner: Nicht nur zur Sommerzeit


Das fängt ja gut an…

Neues Jahr, neue Tests. Wie ja schon angekündigt finden natürlich auch im Jahr 2010 wieder laufend
YouMunich-Schweinsbratentests statt. Drei Abgeordnete von YouMunich starteten das Jahr am letzten Freitag mit dem Augustiner Bürgerheim in der Bergmannstraße 33 im Westend. Das sehr große Wirtshaus war nicht gerade voll am Freitagabend, was uns anfangs ein bisschen zu Denken gab, ob wir hier den besten Schweinsbraten der Stadt erwarten dürfen.
Naja, nett eingerichtet ist es auf jeden Fall, ganz unterschiedliches Publikum und sogar einen
klassischen Stammtisch mit zwei älteren Herren. Die Bedienungen waren junge Männer mit Bayern München Trikots, was den ganzen Laden schon wieder ein Stück sympathischer machte. Auf der Karte fanden wir dann auch gleich unser Ziel, den “sau guaden” Schweinsbraten mit Dunkelbiersoße, Knödel und Krautsalat. Mit dem kleinen Hinweis, dass wir gespannt sind ob er dann wirklich so gut ist wie angepriesen, bestellten wir dann auch 3 mal unser “Gedeck”.
Was soll man sagen, er war einfach toll. Eine sehr ordentliche Portion mit 2 Stücken Fleisch, ein großer Knödel und ein Teller Krautsalat. Das Ganze für 8,70 €.
Das Fleisch war gut, es fehlte jedoch an Kruste. Die Soße nahezu perfekt, ebenso wie der Knödel und der Krautsalat. Alles in allem ein Spitzenergebnis unter den bisherigen Tests von YouMunich und absolut gleichzusetzen mit dem bisherigen Führenden, das Fraunhofer.
So macht das Testen Spaß, gleich zu Anfang des Jahre ein guter Schweinsbraten. So kann es weitergehen…Schweinsbraten im Bürgerheim

Schweinsbratentest – Zwischenstand

YouMunichs Mission, Schweinsbraten zu testen, geht auch 2010 weiter. 2009 konnten bereits einige Gaststätten innerhalb Münchens auf Herz und Schwein getestet werden. Wir haben uns einen Eindruck vom Ambiente gemacht und auch sonst den Service und den ersten Eindruck gewürdigt. Im Vordergrund stehen dabei natürlich die Qualität und der Geschmack des Schweinsbraten inkl. Beilagen.

Auf der folgenden Karte sind die getesteten Lokalitäten mit entsprechender Bewertung aufgelistet. Hier gibt es noch eine detaillierte Zusammenstellung zu allen Bewertungen: YouMunich Schweinsbraten-Tour (pdf, 42KB)
Aber wie gesagt, die Tests gehen weiter. Mission “Schweinsbraten” geht in eine neue Runde. Wir werden natürlich darüber berichten. Wir bleiben für euch am Schwein!


Schweinsbratentest auf einer größeren Karte anzeigen

Frohes Neues

YouMunich wünscht einen guten Start ins neue Jahr!

Jetzt lassen wir die Korken aber knallen… 3… 2… 1

Ein Gedicht zur Weihnachtszeit

Oh Tannenbaum

Oh Tannenbaum

Ein Gedicht zur Weihnachtszeit
(Bilingual für die internationalen Gäste unserer Worldcity with heart)

When the snow falls wunderbar
and the children happy are,
when the Glatteis on the street
and we all a Gluehwein need,
then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus ist besetzt,
weil die people fahren jetzt,
all to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt,
shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings.

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,
Daddy in the Nebenraum
schmuecks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
then he from the Leiter falls…

Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein
and es sings the family
schauerlich: “Oh, Chistmastree!”
And the jeder in the house
is packing die Geschenke aus.

Mama finds under the Tanne
eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TVie,
all around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.

And so comes the Feuerwehr
with Tatue, tata daher
and they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch
and they schrei – “Wasser marsch!”,
Christmas is – now im – … Eimer

So, und nun schreibt hier im YM-X-Mas-Blog eure X-Mas-Markt Highlights. Wo gibts den besten Glühwein, wo die besten Würstel. Welcher Weihnachstmarkt is am lustigsten, wo gibts die hübschesten Engerl. Auf geht’s schreibt’s zua…..

Liberalitas Bavariae ? Was ist das eigentlich…..

Die Inschrift über dem Portal der Kirche zu Polling bei Weilheim, Oberbayern, lautet: “Liberalitas Bavariae”. Vermutlich 1763 von Probst Franziskus Töpsl angebracht.
Der Sinn ist unklar: bayerische Freiheit? liberale Gesinnung? Leben und leben lassen?
Georg Lohmeier gibt als Erklärung: “Die Freiheit Bayerns – die bayerische Freigebigkeit – und als dritte die besondere liberale Gesinnung.” Somit hat sich im Laufe der Zeit dieser Begriff als Synonym für die byrische Gelassenheit etabliert:
“Liberalitas Bavariae: Leben und leben lassen”

liberalitas bavariae

Meet the meat, meet the pork meat: Das Hofbräuhaus

Hatte diese Woche beruflichen Besuch von meinen indischen Kollegen aus Indien.
Zum ersten mal in München ging ich mit Ihnen natürlich ins: HOFBRÄUHAUS.
Auch wenn man es als touristisch beschimpfen könnte, war es recht zünftig. Man kommt immer schnell mit Leuten ins Gespräch. Natürlich mahnte ich meine Inder „to be kärfull wiff se Mass“. Nach zwei Mass wollten wir was essen. Aufgrund der Erfahrung im Kaisergarten (s. anderer Bericht) war mir nicht so nach Schweinsbraten, und wir entschieden uns für Münchner Sauerbraten. Dummerweise war es schon 22:31, und somit mussten wir aus der Spätkarte ab 22:30 auswählen. Kein Sauerbraten, also doch Schweinsbraten.
Ja, ja, ihr lest richtig. Meine Inder essen Fleisch jeder Art…. und Bier, des meng se a.
Der Schweinsbraten kam trotz Betrieb recht schnell. Da lag er also vor mir, auf einem großen, weißen Teller, angerichtet ohne Schnick-Schnack, keine Deko, kein Krautsalat, inmitten einer dunkelbraunen Soße, umrandet von zwei, eher kleineren Knödeln. Aber: In einer durchaus beachtlichen Größe, zart rosa bzw hell, mit einem extra Stückchen Kruste.
Und: Das Fleisch war zart, zerging gut im Mund und war sehr schmackhaft. Frisch eben.
Die Kruste war absolut keine Qual für die Zähne sondern eher ein Schmaus für den Gaumen. Die Soße war würzig, von guter Konsistenz, eher flüssig. Aber auch frisch und OK. Die Knödel OK – nicht zerkocht, sondern bissfest, und auch eher frisch, im Zusammenspiel mit der würzigen Soße durchaus ein herzhaftes Erlebnis.
Alles in allem verzichte ich gerne auf Schnickschnack, wenn der Braten so rüberkommt. Durchaus ein Schweinsbraten, wie er sein muss, und das ganze für akzeptable 8,90 Euro.
An unserem Tisch kam ich schnell mit meinem Nachbarn ins Gespräch, einem Braumeister aus Altomünster, der mir einen Vortrag übers Bierbrauen hielt. Allerdings hab ich ihn aufgrund des Lärms und der Aussprache kaum verstanden, denn der Kollege saß mit seinem Brauerteam bereits seit 11:00 Uhr da. Wohlgemerkt, wir bestellten unseren Schweinsbraten um 22:31, also eine respektable Leistung des bayrischen Braumeisters und seinem Team. Jedenfalls: Wenn der Experte das Bier im Hofbräuhaus genießt, spricht das wohl für sich….
Und die Moral von der G’schicht? Also wem das weniger freundliche jugoslawische Servicepersonal nicht stört – OK, ging ja alles recht zügig – dann ruhig mal wieder ins Hofbräuhaus.


Zum Nachkochen, auch für Preis'n

Kaisergarten – Schau mer mal…

Letztes Wochenende war es soweit. Aufgrund eines “Insidertipps” eines Vorstandskollegen, machte sich die komplette Führungsspitze von youmunich auf in den Kaisergarten in Schwabing um ein neues Kapitel in Sachen Schweinsbratentest aufzuschlagen.
Nicht weit weg von der Münchner Freiheit in der Kaiserstraße 34 befindet sich diese Lokalität die sich selbst “Bayerisches Speiselokal” nennt. Naja, auf den ersten Blick mit fein sortierten Weinflaschen im raumhohen Regal oder den kleinen Tischen mutet das Ganze schon eher italienisch an. Dieser Eindruck wurde noch verstärkt als sich auf unserem vorreservierten Tisch 5 kleine Gläser befanden über die wir uns erst Gedanken machten, was das soll. Aber nach kurzer Überlegung und nach der Erinnerung an den letzten Italienurlaub war klar, da kommt das Tischwasser rein. Also dann schön mal die Gläser weggestellt und der Bedienung die Getränkebestellung mitgeteilt.
Dies ging leider aber nur mit Verzögerung, da wir den Schock der Preise verdauen mussten. Weissbier 3.70 € und das Helle 3,40 €.
Ganz zu schweigen vom Schweinsbraten: 13,90€! Ok, er war ausgezeichnet als “Bio” aber dieser Preis war wirklich der Hammer und gehört zu den teuersten in ganz München.
Naja was solls, wir waren ja nicht zum Spaß hier, also 5 mal Scheinsbraten, der hier übrigens Schweinebraten heisst und Bier dazu. Nach kurzer Zeit kam dann der Braten an den Tisch. Angewärmte Teller (soll ja nichts heissen) und darauf zwei Semmelknödel und 2 recht dicke Stücke Fleisch.
und dazu noch eine kleine Schale mit Blaukraut.
Dann ging es los und hier das Ergebnis: Das Fleisch war viel zu trocken, die Kruste nicht knackig genug, die Soße recht fahd und die Knödel könnten wohl auch aus der Packung gewesen sein. Der Hammer war dann noch das Blaukraut, das nicht nur mit Birnen verziert war sondern auch noch mit Zimt gewürzt. Schon gut, es ist zwar kurz vor Weihnachten, aber bei aller Liebe, bitte nicht zum Schweinsbraten.
Als Wiedergutmachung zum Zimt, gab es von der doch sehr netten und flinken Bedienung einen Schnaps am Enden.
Das Resumée zum Kaisergarten: Bloß keinen Schweinsbraten dort essen. Alles anderen ist vielleicht recht lecker, aber für diesen Preis und mit dieser Qualität landet er bis jetzt bei der youmunich Testreihe auf dem letzten Platz.

Bachmaier la Piazza di Hugo

Es war einmal…. ein wunderschönes Wirtshaus am Leonrodplatz. Dort gab es würzigen Schweinsbraten ala Oma, raffiniertes Münchner Schnitzel, Münchner Sauerbraten, tolle Suppen- und Nudelkreationen, feine Salate. Die Braten gab es auch zum Sparpreis in “kleiner” Ausführung, immer noch groß genug, zumindest für den feniminen Magen. Besonders war die liebevolle Einrichtung und Dekoration, die äußerst stilvoll und vor allem urbayrisch war. Mit einigen bayrisch bäuerlichen Dekostücken an Decken, und Wänden. Und einigen Gemälden aus der bayr. Heimat. Es war schön, dass es ein Wirtshaus dieser Art, mit einer Küche auf hohem Niveau, noch in München gegeben hat. Fein und gemütlich, bayrisch niveauvoll, koane Beiz’n….

Doch was ist jetzt? Das frühere “Bachmaier Wirtshaus” am Leonrodplatz wurde kräftig umgekrempelt und eröffnete im September 2009 neu – nun mit italienischem Einschlag als “Münchens erste Bruschetteria”. Zwar werden auch bayerische Klassiker wie der Krustenschweinebraten oder Rindsroulade hier in Neuhausen nach wie vor serviert -zumindest haben wir das im vorbeigehen an einem Tisch gesehen- aber Schweinsbratenambiente ist das nicht mehr.
Aber der Reihe nach. Beim Betreten des sehr schön gemachten Außenbereichs mit Lounge-Sofa-Landschaft erkennt man gleich – hier wurde so einiges umgebaut. Das Lokal – zeitgemäß, sogar ganz hübsch, aber eben kein bayr. Wirtshaus mehr. Und der Service klappte hinten und vorne überhaupt nicht. In den Gesichtern der Nachbartische konnte man so einiges ablesen: leere Teller stapelten sich minutenlang, Gäste die zahlen wollten gingen freiwillig zur Theke, um sich bemerkbar zu machen, neue Gäste bekamen erst gar keine Karte gereicht. So erging es uns leider auch. Und nach 15 Minuten Warten ohne absichtlich groß mit den Händen zu winken war uns das dann doch zu lange. Schade, wir hätten gerne die neuen Bruschetta-Variationen kennen gelernt, aber so macht es halt wenig Spaß. Auch wenn das Lokal durchaus schön geworden ist, vermisst man doch das alte Wirtshaus, das sich wohltuend vom “Bachmaier’s Hofbräu” unterschieden hat. Lokale italienischer Art gibt es in Minga schon genug. Das bayr. Wirtshaus mit Niveau und gemütlicher Deko ist dagegen am aussterben. Vielleicht hat Hugo zuviel Leopoldstrasse abgekriegt….

YM-Rätselecke: Was ist das denn?

Hier mal was zum Grübeln. Was könnte das sein?

a) Großsolarium von Franz Beckenbauer
b) Ufo Landeplatz
c) Sternenkreuzer aus Star Wars
d) Reisernte in China

YM Rätselhaft

YM Rätselhaft

... hier klicken für Auflösung.

Aus is…. des wars mit der Wiesn 2009

Bier konn da Münchner literweis dringga – und zwar zu jeda Gelegenheit. In da Fria zum Frühschoppen, mittags zum Schweinsbrodn, nachmittag im Biergarten und abends in da Boazn sowieso. Und ganz in seim Element is da Münchner, wenn d’ Wiesn is.
In zwoa Wocha Oktoberfest werd er eigentlich gar nimma niachtern und dringgt den Gerstensaft mit seine Spezln um’ d Wettn. Je mera Mass oaner schafft, umso angesehener is a bei seine Spezl! Prost!

Bitt’schön schreibts doch hier eire Wiesnerlebnisse nei, oder auch so ultimadive (Geheim)-Tipps. Oder was ma no nach der Wiesn so mocha ko. (Apres-Wiesn-Party-Tipps). Oder einfach allesmögliche wos zur Wiesn passt.

Also miteinand, auf a krass’n Wiesn

Braucht’s des !!! YM ist gefordert !!

München ist Deutschlands Hamburger-Hauptstadt

Von wegen Weißwurst und Brez’n: Nirgendwo in Deutschland kommt man schneller zu einem Big Mac oder Whopper als in München. Ausgerechnet die Bayern-Metropole hat die größte Dichte von Hamburger-Filialen – Münster die niedrigste. Wenig Appetit auf Fastfood zeigen hingegen die Ostdeutschen.
 
Unter den 50 größten deutschen Städten weist München die größte Dichte an Hamburger-Filialen auf. Alle 5,65 Quadratkilometer befindet sich dort eine Filiale Filialen amerikanischer Fastfood-Ketten. Dies hat das Männermagazin „Mens’ Health“ errechnet.

Die Zeitschrift hatte für ihre Statistik die Filialen der Hamburger-Ketten McDonald’s, Burger King und Kentucky Fried Chicken in den Städten gezählt und mit der Größe des Stadtgebietes verglichen.

Eigentlich als Stadt der Bratwürste und Lebkuchen bekannt, ist demnach Nürnberg zweitgrößte Hamburger-Stadt mit einem Lokal pro 7,77 Quadratkilometer, gefolgt von Frankfurt, Berlin und Oberhausen. Ganz selten sind Filialen dieser Ketten im westfälischen Münster: Hier kommt eine Filiale auf 42,8 Quadratkilometer. Auch den Hamburgern sind die Hamburger weitaus weniger wichtig als den Münchenern: Auf fast zwölf Quadratkilometer eine Burger-Filiale, Platz 17.

Wenig Appetit auf amerikanisches Fastfood scheinen die Ostdeutschen zu haben: Die Filialen werden in der Regel ja dort eingerichtet, wo sich die Betreiber der Schnellrestaurants besonders gute Umsätze versprechen. Die sieben großen Städte des Ostens liegen im Burger-Ranking alle im letzten Viertel des Städtevergleichs.

München allerdings hat gegenüber dem Osten – und dem Rest der Republik einen klaren Standort-Vortei: Die Hamburger-Hauptstadt ist zugleich auch der deutsche Hauptsitz von McDonald’s und Burger King.

McDonalds-Song – bayerisch

Die Münchner haben eine Stadthymne…

Die Münchner haben eine Stadthymne, und die geht so:
„Solang der Alte Peter / am Petersbergl steht
Solang die grüne Isar / durchs Münchner Stadterl geht
Solang da drunt am Platzl / noch steht das Hofbräuhaus
Solang stirbt die Gemütlichkeit / bei de Münchner niemals aus….“

Solang der alte Peter am Petersbergl steht…. Im Februar 1945 trafen 2 Bomben aus der Luft den altehrwürdigen Bau und ließen kaum die Außenmauern stehen. Es schien, als sei die Kirche nicht zu retten, und so wollte man die Reste auch noch wegsprengen. Die Bohrlöcher für die Dynamitstangen waren bereits angebracht, als sich der damalige Pfarrer – der Prälat Max Zistl – für die Rettung stark machte. Man hätte sonst eine völlig neue Kirche im neuen Stil der Zeit errichten wollen. Aber genau dagegen sträubten sich die Münchner. Sie wollten ihren Alten Peter wiederhaben.

Ohne reichlich Spendengelder konnte das allerdings nicht funktionieren. Deshalb beteiligte sich der Bayerische Rundfunk an der Rettungsaktion. Er hatte die Melodie des Lieds „Solang der alte Peter…“ als Pausenzeichen eingeführt. Man hört es noch heute beim Verkehrsfunk. Um die Zuhörer daran zu erinnern, dass das berühmte Wahrzeichen Münchens noch immer in Trümmern lag, spielte man die Melodie unvollständig. Es fehlte der Ton für die letzte Silbe, und so erklang „Solang der alte Pe…“

1951 war es geschafft: Das Kreuz wurde wieder auf dem Turm angebracht, die Außenfassade vollendet. Im Inneren dauerte es allerdings viel länger, die Kirche wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen: Erst im Jahr 2000 sah das Deckengemälde wieder so aus, wie es die Münchner vor dem Krieg bewundert hatten. Übrigens nahm der Maler echte Münchner Kindl zum Vorbild für seine Engel.
Perfect view

Mittagsmenüs in der City unter € 5,- Euro

Als Praktikant, Auszubildender oder einfach nur als Shopper kennt man das Problem, man ist mitten in der City, hat einen riesen Hunger aber alles, was ein einigermaßen genießbares Essen auf der Speisekarte hat, ist nicht gerade für ‘nen “Appel und ein Ei” zu bekommen. Mc Donalds und Burger King sind hier auch keine wirklichen Alternativen.
Während meiner Zeit als Praktikant bei einer Firma, welche zwischen Hbf. und Stachus angesiedelt ist habe ich jedoch ettliche preisgüntige Alternativen entdeckt, die vom Preis her alle unter Euro 10,- €  liegen, jedoch ein Menü von einem Fast-Food-”Restaurant” um Längen schlagen. Im folgenden ein kurzer Überblick:

- Kantine im Justizpalast (Prielmayerstr. /Elistenstr. 1, nähe Stachus):  ist recht versteckt (Pförtner fragen), dafür ein qualitativ gutes Essen (3 Menüs) zwischen 4.- und 5.-, geöffnet bis 14.00 Uhr, superschneller Service, Kantinenambiente

- Kantine der bayer. Autobahnmeisterei (Seidlstr. gegenüber vom “Opus One” – sehr unscheinbar), wie selbstverständlich am Pförtner vorbei links ins Casino, gute, abwechslungsreiche Menüs zwischen 3,50 und 5.-, beste Zeit 12:30, nur begrenzt Platz

- Kantine der bayer. Handwerkskammer (Josefstr. Richtung Karolinenplatz rechts in einen Hof), sehr große Auswahl, viel Platz aber auch immer recht voll, Salatbüffet, Preise zwischen 3,- und 6,-, beste Zeit 13:00

- “Pizza Hut” (Landsbergerstr. zw. Sonnenstr. und Hbf.), wer’s mag bekommt hier auch zwei Mittagsmenues für 5.- (Pizza mit Salat oder überbackene Nudeln mit Knoblauchaguett), Salat ist aber nicht immer frisch ud die Auswahl nicht die beste

- “Parkcafe” (Elisenstraße im “Alten botanischen Garten”), täglich wechselndes “Business Lunch”, teilweise recht gut, teilweise nur Nepp, sehr langsame und unfreundliche Bedienung, oft sehr voll, mit 5.- für das dargereichte nicht die beste Adresse, im Sommer schöner Biergarten

- “Zum Steg” (Dachauer Straße 4? zwischen Stiglmaierplatz und Karlsstr. Straßenbahn), kleines Restaurant zur Integration Suchtkranker (kein Alkohol), das beste Essen zu Preisen zwischen 4.- und 7.-. Wir reden hier aber von sehr großen Portionen und einer Qualität, die man in der Münchener City schwer in einem guten Restaurant findet! Daher leider auch immer sehr gut besucht (Wartezeit) von Siemensleuten und Unternehemensberatern. Liegt zwar etwas abseits, ist den Weg aber wert

-Und wer in Haidhausen unterwegs ist:  “Stummers” bietet in der Rosenheimer Str 65,  50 Schritte vom S-Bahn-ausgang italiensische, östereichische und dt. Mittagsgerichte zwischen 4.- und 6,50 €.  Sehr gut.

Guten Appetit! 

Kulinarisches Bayern am Flughafen: Das Airbräu

Auf der Suche nach der Schweinegrippe (engl.: swine flue) befand ich mich als YM-Gesandter eine Woche in UK – nix gefunden.
Genug vom schlechten Bier, war ich froh, wieder über dem weiß-blauen Himmel ein zuschweben, und sicher auf dem Münchner Flughafen gelandet zu sein.
Schon mal da bin ich gleich ins Airbräu eingekehrt, um mir hier mal den Schweinsbraten vorzunehmen, ohne allzu große Erwartungen. Nach einer Woche Ausland fiel zunächst der etwas bocklose Service auf. Dann kam der Krautsalat. Dieser wurde durch eine (Suppen)-Tasse zurechtgeformt, wodurch ich schon das schlimmste erwartete (Metro-Eimer).
Doch der Krautsalat war absolut OK, durchaus schmackhaft, mit kleinen Speckwürfeln.
Dann kam auch der Schweinsbraten, in ausreichender Portion. Auch hier eine Überraschung.
Das Fleisch war zart bis al dente, die Kruste ausreichend und knusprig. Auch der Knödel zwar offenbar nicht taufrisch, aber würzig und durchaus OK, und mit Lauch garniert. Alles in allem eine schmackhafte Sache.
Wie wir von Prof. Polt wissen, braucht’s zum richtigen Schweinsbratengenuss auch ein entsprechendes Ambiente. Dieses wirkt im Airbräu doch etwas künstlich und nachgemacht, und könnte auch in Singapur oder Gütersloh stehen, aber mehr kann man auf einem Flughafen auch nicht erwarten.
Fazit: Zwar hat Bayern schon bessere Schweinsbraten gesehen, aber dennoch vermag das Airbräu hier positiv zu überraschen. Wer also wieder mal am Flughafen seine buckelige Verwandtschaft abholen muss, sollte durchaus mal ne Stunde früher raus fahren, und sich diesen Schweinsbraten für 8,90 Euro leisten. Dazu 2 Halbe des hauseigenen Airbräu für 2,30.- Euro (!!!) und das Gezeter der eingeflogenen Schwiegermutter klingt wie eine Arie von Anna Netrebko.

Flughafen München, Zentralbereich